10.08.2015 / Uncategorized / /

Die Junge CVP lanciert zwei Volksaufträge zum Thema Bildung

Pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres lanciert die Junge CVP Kanton Solothurn zwei Volksaufträge zum Thema Bildung. Im einen setzt sich die Jungpartei für die Erhaltung eines starken Bildungsraumes im Schwarzbubenland ein, im anderen fordert sie ein eigenständiges Fach Staatskunde.

Auch in diesem Jahr beginnen wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus dem Schwarzbubenland ihre vierjährige Schulzeit an einer Wirtschaftsmittelschule (WMS) in Reinach oder Basel. Dies wird jedoch der letzte Jahrgang mit Solothurner Jugendlichen sein. Die beliebte weiterführende Schule wurde im Rahmen des Massnahmenpaketes per 2016 aus dem Bildungsangebot gestrichen.
Bereits im letzten November verankerte die Junge CVP Kanton Solothurn den Punkt «Angemessenes Bildungsangebot auch in Randregionen» in ihrem Parteiprogramm. Dies gerade mit Blick auf die langanhaltenden Diskussionen um die Berufsberatung Schwarzbubenland und die WMS.

Erstunterzeichnerin des Volksauftrages ist Melanie Jeger aus Meltingen. Die 24-jährige kaufmännische Angestellte und JCVP-Nationalratskandidatin hat selbst die WMS in Reinach absolviert. Für sie ist klar: „Die WMS ist eine wichtige und sinnvolle Bildungsinstitution in der Region. Dass der Besuch in Zukunft für Jugendliche aus dem Dorneck-Thierstein nicht mehr möglich sein soll ist unverständlich und stellt einen massiven Einschnitt in die Bildungsmöglichkeiten dar. Ausserdem wurden die Folgekosten ausser Acht gelassen.“ Für Jeger sei der Besuch der WMS ein guter Einstieg ins Berufsleben gewesen.
Mitinitiant Glenn Steiger, Vorstandsmitglied der Jungen CVP, teilt diese Ansichten. „Viele Kantonsräte waren sich der Auswirkungen, die dieser Sparentscheid auf die Region hat, wohl nicht bewusst. So mussten wir die Problematik auch innerhalb unserer Partei zuerst erklären. Wir sind dabei jedoch auf sehr viel Verständnis und Unterstützung für unsere Anliegen gestossen.“

Der zweite Volksauftrag betrifft die Einführung eines obligatorischen Schulfaches Staatskunde an allen Solothurner Schulen der Sekundarstufe I (7. Bis 9. Schuljahr). Luca Strebel, Co-Präsident der Jungen CVP und Erstunterzeichner, erläutert: „Bisher geniesst die politische Bildung während der obligatorischen Schulzeit nur ein Nischendasein. Als Jungpartei ist es uns ein grosses Anliegen, dass Jugendlichen ihre politischen Rechte und Möglichkeiten in der Schule erklärt werden. Dies ist das beste Mittel gegen die sinkende Stimmbeteiligung.“
Für die Junge CVP ist die Bildung eines der Schwerpunktthemen und muss zum Wohle der heutigen und gerade auch der nächsten Generationen wieder vermehrt in den Mittelpunkt gerückt werden. Mit der Unterschriftensammlung zu den zwei genannten Volksaufträgen bringt sich die Junge CVP Kanton Solothurn konstruktiv in die kantonale Bildungspolitik ein.

Die Volksaufträge als pdf-Dokument:

 

Für Fragen: Glenn Steiger, Vorstand Junge CVP Kanton Solothurn, Birnenweg 16, 4112 Bättwil, 079 678 01 27, steigerglenn@bluewin.ch
www.jcvp-so.ch