11.01.2016 / Uncategorized / /

Die Junge CVP reicht zwei Volksaufträge zum Thema Bildung ein

Die Jungpartei reichte heute Freitag ihre im Vorjahr lancierten Volksaufträge bei der Staatskanzlei ein. Der eine Volksauftrag fordert ein Pflichtfach Politische Bildung, der zweite stellt die Forderung an die Regierung, den Besuch an ausserkantonalen Wirtschafts-, Informatik- und Handelsmittelschulen wie bisher weiter zu finanzieren.

Eine deutliche Sprache sprechen die weit über 500 Unterschriften für den Volksauftrag „Angemessene Bildungsmöglichkeiten auch in den Randregionen”, in welchem die Jungen CVP vom Regierungsrat fordert, die per nächstem Schuljahr aus dem Bildungsangebot gestrichenen Wirtschaftsmittelschulen weiterhin zu finanzieren. Erstunterzeichnerin Melanie Jeger freut sich: „Beim Sammeln wurden wir unter anderem von verschiedenen Schüler- und Elternorganisationen unterstützt.”

Neben den vielen Unterzeichnenden machen sich auch über 70 Personen im öffentlichen Unterstützungskomitee für den Volksauftrag stark. Im Komitee finden sich diverse ehemalige und aktuelle Kantonsräte sowie zahlreiche Kommunalpolitiker aus allen politischen Lagern. „Für uns war von Anfang an klar, dass die WMS ein emotionales Thema ist. Doch die breite Unterstützung für den Volksauftrag im Schwarzbubenland zeigt eindeutig, dass hier ein für die Region wichtiges Bildungsangebot betroffen ist. Zudem wird es keine Einsparungen geben, sondern die Schüler werden im Gegenteil in den meisten Fällen auf teurere Angebote wie die FMS ausweichen.”, sagt Glenn Steiger, Mitinitiant des Volksauftrags.

Auch der zweite Volksauftrag „Eigenständiges Fach „Politische Bildung“ an allen Solothurner Schulen der Sekundarstufe I” wurde heute mit über 100 Unterschriften eingereicht. Die Jungpartei ist überzeugt, dass insbesondere junge Menschen ihre politischen Rechte nur wahrnehmen können, wenn genügend Wissen über den Staatsaufbau und das Politsystem der Schweiz vorhanden ist. Die mit dem Lehrplan 21 geplante Vermittlung der Staatskunde als Einbettung in das Fach Geschichte/Geografie ist für die Junge CVP unbefriedigend.

„Der grosse Zuspruch für unsere Volksaufträge freut uns natürlich ausserordentlich. Wir er- fuhren in den letzten Monaten viel Unterstützung aus der Bevölkerung und stellten fest, dass wir mit den Forderungen teilweise offene Türen einrannten“, erläutert Luca Strebel, Co-Präsident und Erstunterzeichner des Staatskunde-Volksauftrages. Die Jungpartei erwartet nun mit Spannung die Stellungnahme des Regierungsrates und wird sich im Namen der Unterstützer der Volksaufträge mit Nachdruck für die gestellten Forderungen auf dem politischen Parkett einsetzen.

Luca Strebel (l.) und Glenn Steiger bei der Einreichung der Volksaufträge in Solothurn

Luca Strebel (l.) und Glenn Steiger bei der Einreichung der Volksaufträge in Solothurn